Bodensee III (Insel Reichenau)

Heute haben wir uns auf den Weg zur Insel Reichenau gemacht, die nur ein kurzes Stück von Konstanz entfernt liegt. Bei durchwachsenem Wetter ging auf  eine entspannte Radrunde um die größte Insel im Bodensee, die für ihren Gemüseanbau und ihre reiche Klostergeschichte weltberühmt ist. Unseren ersten Kulturstopp legten wir am geschichtsträchtigen Münster St. Maria und Markus in Mittelzell ein, der ehemaligen Abteikirche des im Jahr 724 gegründeten Benediktinerklosters. Nachdem wir dort den faszinierenden Münsterschatz bestaunt hatten, nutzten wir das praktische Kombiticket und spazierten weiter durch den neu gestalteten Klostergarten. Bei einem anschließenden Kaffee im Hafen-Café leisteten uns sogar ein paar handzahme Spatzen Gesellschaft.
Danach ging es ins Museum Reichenau, um tiefer in die Inselgeschichte einzutauchen. Genau in dieser Zeit schlug das Wetter merklich um. Bestens gerüstet mit Regenhose und Gamaschen stellten wir uns auf das Schlimmste ein – blieben auf dem Weg zur romanischen Basilika St. Peter und Paul in Niederzell jedoch wie durch ein Wunder trocken. Dort konnten wir noch die beeindruckenden mittelalterlichen Wandmalereien in der Apsis bewundern. Auch der Rückweg nach Konstanz verlief ohne Schauer. Es war ein rundum spannender Tag, und obwohl wir keinen Kilometerrekord aufgestellt haben, waren wir am Abend platt – aber tief beeindruckt von den vielen historischen Eindrücken.